Personalentwicklung in der Politik

Wie können Parteien in den Kommunen ihre Nachwuchsbasis sichern? Wie können Parteien und Fraktionen engagierte Menschen langfristig an sich binden? Um politisches Engagement wieder attraktiv zumachen, müssen Parteien und Fraktionen in den Kommunen aktiv Personalentwicklung betreiben. Eine solche politische Personalentwicklung aber verlangt andere Methoden als die Privatwirtschaft für Teambildung, organisatorisches Lernen und Qualifizierung, weil Politik nicht wie ein Betrieb funktioniert und weil sie auf Freiwilligkeit basiert.

"Personalentwicklung in der Politik" gibt dazu Handlungsempfehlungen für den kommunalpolitischen Alltag: mit Leitfäden und Fallbeispielen etwa zur Qualifizierungspartnerschaft mit der Verwaltung, zum Erarbeiten von Spielregeln in der Fraktion, zur internen Stärken-Schwächen-Analyse und zur Arbeit in politischen Netzwerken. Vorgestellt werden auch Methoden zur Integration junger und neuer Mitglieder, beispielsweise durch Mentoring erfahrener Kollegen. Neben diesen praxisorientierten Werkzeugen zeigt das Buch, wie sich die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche politische Arbeit in den Kommunen insgesamt verbessern lassen und wie man den dafür notwendigen Kulturwandel einleitet.

Personalentwicklung in der Politik. Kommunale Mandatsträger qualifizieren - politischen Nachwuchs fördern: Andreas Osner (Hrsg.), Verlag Bertelsmann-Stiftung, 2005.

Das Buch ist nicht mehr lieferbar. Mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers stellen wir es daher hier als pdf-Datei zur Verfügung.


< zurück